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Die Brillentypen

 

Lesebrille

Mit zunehmendem Alter lässt die Sehfähigkeit im Nahbereich nach. Ursache hierfür ist die abnehmende Akkomodationsfähigkeit der Augenlinse, die Augenlinse verliert also die Fähigkeit, aktiv die Brechkraft der Linse zu verändern und sich somit dem Sehbereich optimal anzupassen. Man spricht in diesem Fall von Altersweitsichtigkeit bzw. Alterssichtigkeit. Eine moderne Lesebrille gleicht die Akkomodationsschwäche aus und sorgt dafür, dass Dinge auch im Nahbereich wieder scharf wahrgenommen werden. Bei einer Lesebrille handelt es sich um eine Einstärkenbrille, da die Brillengläser nur für den Nahberich optimiert sind. Darin liegt auch die Herausforderung beim Tragen einer Lesebrille. Alles, was weiter als der optimierte Nahbereich entfernt ist, kann durch diese Brille nicht scharf gesehen werden.

Ein dauerhaftes Tragen ist somit nicht möglich. Das Tragen von Lesebrillen hat sich in zwei Varianten etabliert:

  1. Sogenannte Halbbrillen sind so flach, dass man über sie hinwegsehen kann. Die Brille bleibt also meist auf der Nase, beim Lesen schaut man hindurch und für normale Sicht darüber hinweg.

  2. Oder aber man deckt mit der Lesebrille das gesamte Sichtfeld ab. In diesem Fall muss die Brille stets abgesetzt werden, wenn man nicht im Nahbereich sehen will. Die meisten Träger dieser Art Lesebrille tragen ihre Brille an einem Band oder einer Kette um den Hals, um sie stets bei sich zu haben. Brillenfassungen für Lesebrillen sind oft randlos, damit sie noch unauffälliger und filigraner wirken. Attraktive

Brillengestelle für Herren und Damen machen die Lesebrille heutzutage auch zu einem modischen Accessoire.

Nerdbrille

In jedem von uns steckt ein kleiner Nerd – und das zeigen wir mit dieser Trendbrille ganz deutlich. Denn die großen Hornbrillen, die in den 1940 populär wurden, gehörten ursprünglich zu Strebern und Computerfreaks. Im Zuge des aktuellen Retrotrends ist genau dieser Style jetzt wieder angesagt und damit hält auch die Nerd Brille wieder Einzug in die Design- und Lifestylewelt. Nerdbrillen sind heute nicht mehr die Brillen für Außenseiter, sondern attraktive Designklassiker unter den Vollrandbrillen, die Dominanz und Selbstbewusstsein ausstrahlen.

Die sehr großen, schwarzen oder dunkelbraunen Brillengestelle werden als Trendaccessoire mit Fensterglas oder funktional mit Einstärkengläser oder Gleitsichtgläsern zum auffälligen Hingucker zu jedem Style. Denn schöner wird mit der Nerdbrille kein Gesicht – aber je nach Träger, macht sie einen coolen Look erst richtig Perfekt. Auch als Sonnenbrille – mit und ohne Sehstärke – macht die klassische Nerdbrille immer eine gute Figur.

Bekannte Träger der klassischen Nerdbrille sind beispielsweise Anne Hathaway, die eine schwarze Nerdbrille auf dem Red Carpet zur Filmpremiere trug, oder Bill Gates, der Microsoft-Gründer trug bereits vor vielen Jahren dunkle große Herrenbrille wohl eher aus pragmatischen denn aus ästhetischen Gründen.

 

 

Pantobrille

Panto-Shapes haben eine oval-runde Form und deren Bügelscharniere sitzen relativ hoch in den äusseren Ecken. Der Name kommt von «pantoskopisch» und meint eine Glasform, mit der man sowohl im Nah- wie Fernbereich gut sehen kann. Die Retro-Brillen sind wieder schwer in Mode und auch in jungen Kollektionen häufig zu finden

Eine Neuauflage des Trends macht sich bereits seit ein paar Jahren bemerkbar. Ein breites Sortiment ist bereits wieder erhältlich.

 

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