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Brillenlexikon

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Achse

Die Achse ist der in Grad angegebene Wert, der den Winkel der Hornhautverkrümmung wiederspiegelt. Die Achse kann dabei lediglich in einer Range von 0° - 180° vorkommen und wird ohne mathematische Vorzeichen angegeben. Der Achsenwert sagt somit aus, in welchem Winkel die Brillengläser eingeschliffen werden bzw. wird die Wirkung des Zylinders in Bezug auf die Richtung bestimmt. Sobald also ein Zylinderwert bekannt ist, wird zwingend auch eine Achsenlage benötigt. Durch dieses Zusammenspiel ist es erst möglich die Hornhautverkrümmung zu korrigieren. Die Angabe der Achse finden Sie auf Ihrem Brillenpass immer an dritter Stelle unter der Bezeichnung A oder ACH.

Addition

Die Addition ist einzig und ausschliesslich bei Mehrstärkenbrillen vorhanden. Hierbei handelt es sich um den sog. Nahzusatz, der immer auf die Fernstärke berechnet wird. Anders beschrieben handelt es sich bei dem Nahzusatz um die Differenz zwischen Fernstärke und Nahstärke. Beispielhaft hat eine Person eine Fernstärke von +1 dpt und eine Addition von +2.5 dpt. Hieraus ergibt sich rechnerisch der Nahwert von +3.5 dpt. Sollte auf dem Brillenpass die Addition nicht angegeben sein, erhält man diesen Wert durch die Differenz der Nahstärke und der Fernstärke. Mit zunehmenden Alter steigt der Additionswert, da die Akkomodationsfähigkeit des alternden Auges immer weiter abnimmt.

Akkomodation

Mit Hilfe der Akkomodation ist es dem menschlichen Auge möglich, die Augenlinse scharf zu stellen auf verschieden weit entfernte Dinge. Diese Scharfstellung erfolgt bei der Fern-Akkomodation durch eine Streckung und Verflachung der Linse bei gleichzeitiger Vergrösserung der Pupille. Hingegen kommt es bei der Nah-Akkomodation zu einer Wölbung der Augenlinse und einer Verkleinerung der Pupille. Im Alter bewirkt die Nah-Akkomodation beim Erwachsenen eine starke Änderung, weil die Linse im flachen Zustand erhärtet und dadurch benötigt man eine Lesebrille bzw. Gleitsichtbrille. Hierzu benötigt wird die Addition.

(Arbeitsplatzbrillen) Asphärische Brillengläser

Eine gewölbte Fläche bezeichnet man auch als Sphäre. Bei asphärischen Brillengläsern wirkt man dieser Wölbung entgegen und erreicht neben optisch deutlich ansprechenderen Form noch weitere Vorteile. Durch den besonderen Schliff der Brillengläser sieht man bei diesen Gläsern auch an den Rändern mit der gleichen Schärfe. Dies ist bei sphärischen Gläsern nicht gegeben. Des Weiteren kommt es auch nicht zu einer optischen Vergrösserung der Augen, ähnlich einer Lupe. Hauptsächliches Anwendungsgebiet dieser Brillengläser ist bei der Hyperobie (Weitsichtigkeit). Die Korrektur mit asphärischen Brillengläsern findet also bei mittleren bis höheren Plusbereichen ihre Anwendung.

Augendruck

Der Druck im Auge kommt durch die Füllung des Auges mit dem sog. Kammerwasser. Eine ständige Erneuerung des Kammerwassers durch Abfluss und Zufluss führt zu unterschiedlichen Druckverhältnissen. Kommt es nun zu einem geringeren Abfluss als Zufluss steigt der Druck im Auge an und kann um schlimmsten Fall zum „grünen Star“ führen. Ein gesunder Augendruck liegt zwischen 10 – 21 mmHG oder Torr und ist durch unterschiedliche Verfahren messbar. 

 

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