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Brillenlexikon

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Mineralische Gläser

Es gibt zwei Arten von Gläsern. Das organische Glas (Kunststoffglas) oder das mineralische Glas, was auch als "richtiges" Glas bezeichnet wird. Bei beiden Arten gibt es Vor- und Nachteile. Beim mineralischen Glas können höhere Dioptrienwerte optisch dünner gefertigt werden und die Gläser sind sehr kratzfest. Ein Kunststoffglas wird mit einer Hartschicht beschichtet und dann ist es annähernd so hart wie ein mineralisches Glas.

Allerdings sind die mineralischen Gläser nicht bruchfest und schwerer, was ein deutlicher Nachteil gegenüber dem Kunststoffglas ist, da das Glas richtig zu Bruch gehen oder splittern kann wenn es auf einen harten Boden fällt oder bei einem harten Aufprall wie zum Beispiel ein AirBag (Autounfall) sehr gefährlich sein kann. Anfangs wurden sehr viel mineralische Gläser verwendet da das Kunststoffglas noch nicht sovorhanden war. Mittlerweile werden allerdings fast nur noch Kunststoffgläser genommen wegen ihrer Bruchsicherheit und Leichtigkeit.

 

Minusgläser

Bei einem Minusglas handelt es sich um ein Glas mit konkaver Form, das heißt es ist nach innen gewölbt und hat eine zerstreuende Wirkung. Minusgläser werden bei einer Myopie (Kurzsichtigkeit) benötigt. Sie sind in der Mitte dünn und werden zum Rand hin dicker was zur Folge hat das das Auge optisch kleiner wirkt. Um so höher der Dioptrienwert ist desto dicker wird das Glas am Rand und umso mehr wird das Auge verkleinert, was besonders beim Kauf der Brillenfassung berücksichtigt werden sollte. Bei einem stärkeren Minusglas, das heißt einer hohen Kurzsichtigkeit sollten keine zu dünnen Brillenfassungen ausgesucht werden.

 

Myopie

Die Myopie ist die Kurzsichtigkeit. Gegenteilig ist die Hyperopie (Weitsichtigkeit). Das bedeutet, dass von der Myopie betroffene Personen Dinge in der Ferne unscharf sehen. Auf kurzen Distanzen hingegen sehr gut.

Ursachen für die Myopie sind Brechung- oder Achsen-Myopie.

Bei der Brechungs-Myopie handelt es sich um ein verändertes Verhältnis von Linse, Glaskörper und Hornhaut. Hierbei ist das Auge normal gebaut, es kommt jedoch zu einer zu starken Brechung der Lichtstrahlen.

Häufiger anzutreffen ist die Achsen-Myopie. Hierbei kommt es zu einer normalen Brechung des Lichtes auf der Hornhaut, jedoch treffen durch den zu lang gebauten Augapfel, die Lichtstrahlen bereits vor der Netzhaut aufeinander. Folge sind unscharfe Bilder im Fernbereich.

Myopie wird immer mit Minus-Werten bei den Dioptrien angegeben.
 

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