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Brillengläser

Veredelung Brillengläser

 

Die richtigen Brillengläser

Was ist eine Brille ohne entsprechende Brillengläser? Eigentlich nur noch eine schöne Fassung. Die Brillengläser stellen also das Herzstück einer Brille dar. Ohne angepasste Brillengläser sehen Sie nicht besser und gefährden eventuell Ihre Augen. Daher ist es uns von OPTICTODAY ein Anliegen, Ihnen auf dieser Seite unsere Qualitätserwartungen und Standards näher zu bringen.

Um Ihnen einen Überblick zu verschaffen, gehen wir kurz auf die historische Entwicklung des Brillenglasses ein, erläutern die Eigenschaften von Brillengläsern und kommen anschliessend zu den unterschiedlichen Typen von Brillengläsern, Materialien und Veredelungsmöglichkeiten.

Bei OPTICTODAY erhalten Sie nur Qualitätsgläser, damit die Freude am Sehen nicht getrübt wird.

 

Geschichte der Brillengläser

Bereits Kaiser Nero nutzte in der Antike grüne Smaragde als Blendschutz, wenn er in der Arena den Gladiatorenkämpfen zusah. Nicht aber, wie lange Zeit vermutet, dienten diese Smaragde der Verbesserung der Sehleistung.

Eine Steigerung der Sehleistung und praktische Umsetzung erfolgte erst wesentlich später durch den Einsatz von sogenannten Lesesteinen. Initialzündung dieser Lesesteine war die Übersetzung des Buches „Schatz der Optik“ von Alhazen aus dem Arabischen ins Lateinische um 1240 n.Chr., wodurch es in viele Klöster kam und kurze Zeit später die ersten Lesesteine entstanden. Die Fertigung dieser Lesesteine erfolgte aus Quarzen, Kristallen und Beryllen (Halbedelsteinen), woraus auch der Name „Brille“ entstand. Die Steine wurden auf das Papier gelegt und vergrösserten die Schriftzeichen.

Dies war auf die Dauer recht unkomfortabel und so kam es, dass die Linsen immer dünner und handlicher gefertigt wurden, um sie direkt vor dem Auge platzieren zu können. Die erste richtige Brille wurde auf diese Weise um 1280 in Italien erfunden und wurde fast ausschliesslich von Geistlichen benutzt. Bis die Brillen ihre heutige Form erhielten, sollte es allerdings noch bis ins 18. Jahrhundert dauern. Dies war die Geburtsstunde der „Ohrenbrille“.

 

Eigenschaften von Brillengläsern

Heutzutage benötigen ca. 73% der Menschen eine Sehhilfe zur Korrektur Ihrer Fehlsichtigkeit. Fehlsichtigkeiten können Kurzsichtigkeit (Myopie), Weitsichtigkeit (Hyperopie) oder eine Hornhautverkrümmung (Astigmatismus oder Stabsichtigkeit) sein. Bei der Kurzsichtigkeit (Myopie) sehen Sie Gegenstände in der Nähe sehr gut, in der Ferne jedoch unscharf und verschwommen. Die Bilder werden vor der Netzhaut abgebildet und nicht auf der Netzhaut. Zur Behebung dieser Fehlsichtigkeit nimmt man eine Zerstreuungslinse (konkave Linse) um das Bild auf die Netzhaut zu projizieren. Die Kurzsichtigkeit wird immer mit einem Minus-Kennzeichen vor der Dioptrienangabe gekennzeichnet.

Durch die verkleinernde Wirkung der Zerstreuungslinse spricht man in diesem Zusammenhang auch von Minusgläsern. Bei der Weitsichtigkeit (Hyperopie) verhält es sich genau entgegengesetzt. Sie sehen Gegenstände in der Ferne sehr gut, haben allerdings Probleme mit der Nahsicht. Hier werden die Bilder erst hinter der Netzhaut abgebildet. Zur Abbildung auf der Netzhaut verwendet man eine Sammellinse (konvexe Linse). Da die Sammellinse eine vergrössernde Wirkung hat, nimmt man ein Pluszeichen vor den Dioptrienwert und spricht auch von Plusgläsern. Die Hornhautverkrümmung macht sich dadurch bemerkbar, dass auf der Netzhaut kein Brennpunkt, sondern eine Brennlinie abgebildet wird. Die Bilder werden in die Länge oder Breite gezogen. Zur Korrektur einer solchen Fehlsehleistung werden Zylindergläser mit Achsen eingesetzt.


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